Mit einem überraschend deutlichen 108:91 gewannen die Indiana Pacers gegen die Oklahoma City Thunder. Damit wird der NBA-Titel in der Nacht auf Montag in Spiel 7 entschieden.
Oklahoma City Thunder – Indiana Pacers (Mo., 2 Uhr)
Die Pacers spielten sowohl offensiv als auch defensiv eine herausragende Partie, die Thunder bekamen ihr Spiel nicht so recht aufs Parkett. So blieb OKC häufiger über mehrere Minuten ohne Punkte und leistete sich 21 Ballverluste. Bei Indiana überzeugte vor allem das Kollektiv, so trafen fünf Spieler zweistellig. Darunter auch Tyrese Haliburton mit 14 Zählern – und das trotz seiner weiter anhaltenden Verletzung an der Wade. Bester Scorer war jedoch Obi Toppin, der seine 20 Punkte von der Bank aus verbuchte. Pascal Siakam freute sich mit 16 Punkten und 13 Rebounds über ein Double Double.
Shai Gilgeous-Alexander war mit 21 Zählern der beste Scorer auf Seiten Oklahomas, verlor aber auch acht Mal den Ball und gab leidglich zwei Assists. Der in Spiel 6 alles überragende Jalen Williams kam seinerseits auch nur auf 16 Punkte. Weniger als 91 Punkte hatte OKC in dieser Saison noch nie erzielt – ein denkbar schlechter Zeitpunkt für diesen Negativrekord. Das Spiel war vor dem Schlussviertel quasi schon verloren, da hieß es nämlich 60:90 aus Sicht der Thunder.
Finals, die Laune machen
Diese Finalserie schreibt viele Geschichten: Spiel 1 begann spektakulär als Haliburton in letzter Sekunde sensationell zum Sieg traf. Spiel 2 wurde zur einseitigen Angelegenheit – die Thunder demonstrierten eindrucksvoll ihre Stärke. Doch schon in Spiel 3 schlugen die Pacers zurück: Haliburton lieferte eine herausragende Leistung ab, und Mathurin traf nahezu jeden Wurf – ein erneuter Rückschlag für Oklahoma City.
Spiel 4 bot Indiana die große Chance fast alles klarzumachen. Doch SGA zeigte eine Performance, die eines MVP würdig war, und hielt die Thunder im Spiel. In Spiel 5 explodierte Williams offensiv, während Haliburton verletzungsbedingt zurückgeworfen wurde – OKC stand kurz vor dem Titelgewinn. Doch die Pacers gaben sich nicht geschlagen, mobilisierten in Spiel 6 noch einmal all ihre Kräfte und erzielten ein starkes Comeback.
Auch wenn diese Begegnung bei Fans und Medien etwas belächelt wurde, überzeugt sie mit viel Tempo, hoher Intensität und zwei Fanlagern, die für reichlich Stimmung sorgen. Im letzten Spiel werden Kleinigkeiten entscheiden. Kann Oklahoma den Heimvorteil nutzen und das Spiel gewinnen? / Oder macht Indiana die Überraschung perfekt und schnappt sich in fremder Halle den Titel? /
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