Am 12. September startet die Volleyball-WM der Männer auf den Philippinen. Neben dem amtierenden Weltmeister Italien kämpfen dann 31 weitere Teams bis zum 28. September um die begehrte Trophäe. Auch Deutschland ist dabei!
Alle zwei Jahre eine Weltmeisterschaft – eine spannende Neuerung für die Volleyball-Welt, die ab diesem Jahr Realität wird. Sowohl bei den Frauen, die am vergangenen Wochenende bereits den neuen Weltmeister Italien kürten, als auch den Männern. Zuvor trafen sich die besten Teams der Welt im Vier-Jahres-Rhythmus zum internationalen Kräftemessen. Bei der letzten WM der Herren 2022 in Polen und Slowenien ging dabei die Mannschaft aus Italien als Weltmeister hervor.
Neuerungen und Altbekannte
Bei der 21. Austragung der Welttitelkämpfe, dieses Mal auf den Philippinen, ebenfalls neu: Erstmals nehmen 32 statt bisher 24 Mannschaften an der Endrunde teil. Die Erst- und Zweitplatzierten der acht Gruppen qualifizieren sich schließlich für die Finalrunde, die im K.o.-System ausgespielt wird.
Gastgeber Philippinen trifft dabei in Gruppe A auf den Iran, Ägypten und Tunesien. Weltmeister Italien gilt als Favorit in Gruppe F, in der auch die Ukraine, Belgien und Algerien vertreten sind.
Kein leichtes Los für Deutschland
Deutschland, aktuell Weltranglisten-Zehnter, startet in Gruppe E am 13. September gegen Bulgarien. Nur zwei Tage später geht es für die Mannschaft von Christian Dünnes, die bei den Olympischen Spielen in Paris letztes Jahr bis ins Viertelfinale kam gegen Chile. Am 17. September kommt es dann zum Showdown gegen Gruppenfavorit Slowenien.
Chef-Bundestrainer Dünnes im Interview mit volleyball-verband.de: „Slowenien ist bei uns in der Gruppe Favorit. Sie haben in den letzten zehn Jahren gezeigt, was sie können und stehen in der Weltrangliste vor uns. Bulgarien ist deutlich besser, als ihr Weltranglistenplatz aussagt. (…) Chile ist dann schon relativ weit weg von uns. Wir haben nicht die leichteste Ausgangslage, aber wollen die WM mit Vollgas angehen.“














