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Endlich gehen die NBA-Superstars wieder auf Körbejagd

| news | BY Daniel Barthold | MIN READ TIME |
Endlich gehen die NBA-Superstars wieder auf Körbejagd

So eine Vorfreude auf die anstehende NBA-Saison hat es lange nicht gegeben. LeBron James, die Knicks, deutsche Spieler und sehr interessante neue Regeln. Betway bereit dich auf die Spielzeit 2026/27 vor.

Opening Game in Detroit & Debüt von LeBron James

Los geht es in der Little Caesars Arena in Detroit mit dem Duell zwischen den Pistons und den Boston Celtics. In Detroit war die Sommerpause aufgrund schwieriger Vertragsverhandlungen zwischen der Franchise und Center Jalen Duren nicht einfach. Jetzt gilt es für beide Seiten professionell in die neue Saison zu starten.

Einen Tag später gibt es bereits zwei Highlights. Im Madison Square Garden trifft Titelverteidiger New York Knicks auf die Philadelphia 76ers. In „Philly“ ist mit der Verpflichtung des 41-jährigen Superstars LeBron James ein echter Hype ausgebrochen. Kurios dabei: LeBron ist nicht nach Philadelphia gezogen, sondern nach New York – das bedeutet, er fliegt zu jedem Heimspiel und Training mit einem Privatjet.

Beim Duell San Antonio Spurs vs. Oklahoma City Thunder treffen zudem die beiden Top-Favoriten auf den Titel direkt aufeinander. Oklahoma zeichnet sich seit Jahren durch einen ausgeglichenen und starken Kader auf fast jeder Position aus. Akteure, wie der deutsche Nationalspieler Isaiah Hartenstein, Alex Caruso, Ajay Mitchell oder Cason Wallace sollten auch in der Spielzeit 2026/27 wieder eine gute Rolle spielen.

Das sind die Favoriten auf den Titel (mit Quoten)

Oklahoma City Thunder – 3,60

San Antonio Spurs – 3,60

New York Knicks – 10,00

Philadelphia 76ers – 10,00

Boston Celtics – 15,00

Deutsche Spieler in der NBA

Deutschland stellt als amtierender Welt- und Europameister einige interessante Spieler in der NBA. Neben Hartenstein sind dabei sicherliche die Wagner-Brüder zu nennen und Tristan da Silva. Die drei Letztgenannten spielen allesamt bei den Orlando Magic.

Dennis Schröder stand schon bei einigen NBA-Teams unter Vertrag und spielt aktuell bei den Sacramento Kings, denen allerdings eine schwere Saison bevorsteht. Ariel Hukporti konnte hingegen mit den New York Knicks den Titel holen und wechselte im Sommer zu den 76ers.

Neue Regeln mit Fokus aufs „Tanking“

Am Interessantesten sind die neuen Regeln, um das sog. „Tanking“ zu vermeiden. Darunter versteht man Teams, die absichtlich verlieren, weil sie keine Chance mehr auf die Playoffs haben und die Saison am Tabellenende abschließen wollen, um bei den Drafts als erstes Team ihren Spieler für die neue Spielzeit auswählen zu können. Da die Beweislage da manchmal schwierig ist, hat die NBA neue Regeln geschaffen, die das „Tanking“ wertloser machen.

Darunter zählt die „3-2-1“-Lotterie. Dort werden Teams Bälle zugeordnet, die Draft-Picks im Losverfahren zuteilen. Sieben Teams, die die Playoffs verpasst haben, bekommen drei Losbälle, weitere sieben Teams (darunter die Play-In Gewinner) bekommen zwei Bälle und die zwei Verlierer des Play-In-Turniers erhalten einen Ball (das Play-In-Turnier wird unten weiter erklärt).

Zwei weitere wichtige Neuerungen sind die sogenannte Abstiegszone, d.h., die drei schlechtesten Teams der regulären Saison verlieren eine Loskugel für das Draftsystem und eine Mannschaft kann ab jetzt nicht mehr in zwei Saisons in Folge den Nr. 1 Draft-Pick zugeteilt bekommen. Diese Regeln werden den Wettbewerb in der NBA weiter ausgleichen und das „Tanking“ drastisch einschränken.

Auch im Spiel gibt es eine wichtige neue Regel. Der Spieler mit Ballbesitz darf ab jetzt nicht mehr mit ausgestrecktem Arm seinen Gegner vom eigenen Körper fernhalten. Dies kann in bestimmen Fällen zu Offensivfouls führen, vor allem, wenn ein klares Schubsen vorliegt.

Was ist der NBA Cup?

Der NBA Cup ist ein Pokalwettbewerb, der 2023 eingeführt wurde. Alle 30 NBA-Teams nehmen teil und werden zunächst in sechs Gruppen á fünf Teams aufgeteilt. Die Gruppensieger und die zwei besten Tabellenzweiten ziehen dann in die KO-Phase mit dem Viertelfinale ein. Dort haben die besser platzierten Teams Heimrecht, die Halbfinalspiele und das Endspiel findet in einer neutralen Arena statt.

So funktionieren die NBA-Playoffs

Die NBA-Playoffs sind das Highlight einer jeden Basketball-Saison. Hier sind die wichtigsten Infos zum Format nach der Regular Season.

Wie viele Mannschaften nehmen an den NBA-Playoffs teil?

An den Playoffs nehmen insgesamt 16 Mannschaften teil – acht aus jeder der beiden NBA-Conferences (Ost und West).

Die Mannschaften jeder Conference werden nach ihrer Siege-Niederlagen-Bilanz in der regulären Saison eingestuft. Die sechs Teams mit den meisten Siegen aus jeder Conference steigen direkt in die Playoffs auf.

Die siebt- bis zehntplatzierten Mannschaften jeder Conference spielen dann in einem Play-in-Turnier um die restlichen vier Plätze.

Was ist das Play-in-Turnier?

Seit 2021 werden die letzten beiden Playoff-Plätze in jeder Conference in einem Play-in-Turnier ermittelt.

An diesem Turnier nehmen die siebt- bis zehntplatzierten Mannschaften jeder Konferenz teil, die in einer Kombination aus Einzel- und Doppelausscheidung gegeneinander antreten.

Zunächst spielt die siebtplatzierte Mannschaft gegen die achtplatzierte Mannschaft, wobei der Sieger den siebten Platz in seiner Conference erhält.

Die neuntplatzierte Mannschaft spielt dann gegen die zehntplatzierte Mannschaft, und die Verlierermannschaft scheidet aus.

Der Verlierer des ersten Spiels spielt dann gegen den Gewinner des zweiten Spiels um den achten Platz.

Wie werden die NBA-Playoffs gesetzt?

In jeder Conference werden die sechs besten Teams auf der Grundlage ihrer regulären Saisonergebnisse auf die Plätze 1 bis 6 gesetzt.

Das Team mit der besten Bilanz in jeder Conference erhält die Nr 1. Das Team mit der schlechtesten Bilanz erhält den Platz 6 und so weiter.

Bei Gleichstand entscheidet der direkte Vergleich darüber, welches Team besser gesetzt wird.

Ist auch hier Gleichstand, erhält die Mannschaft, die Divisionsmeister ist, den höheren Ranglistenplatz. Sollten beide oder keine der beiden Mannschaften Divisionsmeister sein, wird als drittes Entscheidungskriterium die Sieg-Niederlagen-Bilanz gegen andere Mannschaften in der jeweiligen Division herangezogen. Die prozentuale Anzahl der Siege und Niederlagen gegen Teams aus der jeweiligen Liga ist das letzte Entscheidungskriterium, falls keines der oben genannten Kriterien zu einem Ergebnis führt.

Der siebte und achte Platz in jeder Konferenz wird durch das Play-in-Turnier ermittelt.

Wenn die Saison nach der NBA-All-Star-Pause (findet am 21. Februar 2027 in Phoenix statt) in die nächste Runde geht, kämpfen die Teams um einen Platz in der Postseason und hoffen, sich diesen zu sichern.

Wie sieht der NBA-Playoffbaum aus?

Die Playoffs werden in einem Best-of-Seven-Format ausgetragen. Das bedeutet, dass zwei Teams bis zu sieben Mal gegeneinander spielen können, wobei das Team, das vier Spiele gewinnt, in die nächste Runde einzieht.

In der ersten Runde spielt die Nummer 1 jeder Conference gegen die Nummer 8, die Nummer 2 gegen die Nummer 7, die Nummer 3 gegen die Nummer 6 und die Nummer 4 gegen die Nummer 5.

Die zweite Runde wird als Conference-Halbfinale bezeichnet, die dritte Runde ist das Conference-Finale.

Die weitergekommenen Teams aus jeder Conference treffen dann in den NBA-Finals aufeinander, um den Meister zu ermitteln.

In jeder Runde erhält das Team mit der besseren regulären Saisonbilanz den Heimvorteil. Eine Playoff-Serie folgt einem 2-2-1-1-1-Heim-/Auswärtsformat. Das bedeutet, dass von den sieben Spielen einer Serie das besser platzierte Team die Spiele 1, 2, 5 und 7 zu Hause austrägt.

Hier sind alle Quoten & Infos zu neuen NBA-Saison!

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Daniel Barthold

Daniel Barthold

Sportjournalist und Autor bei Betway. Er ist regelmäßig in den Fußballstadien der Welt aufzufinden und hat ein großes Interesse an Fankultur und Rivalitäten.

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