Am Montag beginnt das prestigeträchtigste Tennisturnier der Welt: Wimbledon. In der 138. Auflage des Grand-Slam-Klassikers auf dem Rasen des All England Lawn Tennis and Croquet Clubs ist Spannung garantiert.
Bei den Herren stehen vor allem Carlos Alcaraz und Jannik Sinner im Fokus. Alcaraz, der Titelverteidiger der letzten beiden Jahre, strebt seinen dritten Wimbledon-Triumph in Folge an. Als Vorbereitung gewann der Spanier das Rasenturnier im Londoner Queen’s Club. Sinner, aktueller Weltranglistenerster, könnte ihm am ehesten die Tour vermiesen. Den siebenfachen Wimbledon-Sieger Novak Djokovic sollte man trotz jüngster Rückschläge ebenfalls auf dem Zettel haben. Auch der britische Lokalmatador und Weltranglistenvierte Jack Draper hofft auf eine starke Performance vor heimischem Publikum.
Rasen ist nicht Zverevs Lieblingsbelag
Alexander Zverev reist als Weltranglistendritter nach London, zählt aber nicht zum engeren Favoritenkreis, weil der Rasen traditionell nicht zu seinen bevorzugten Belägen gehört. Zwar zeigte er sich in den vergangenen Wochen verbessert, doch die Ergebnisse offenbaren auch gewisse Limitierungen: Beim Turnier in Stuttgart kämpfte er sich bis ins Finale, unterlag dort jedoch Draper in zwei Sätzen.
Beim anschließenden Turnier in Halle/Westfalen scheiterte Zverev im Halbfinale an Daniil Medvedev, den er in nur zwei der nun 14 vergangenen Matches bezwingen konnte. Obwohl Zverev auf Rasen Fortschritte zeigt, bleibt der Belag eine Herausforderung für ihn. Dennoch reist er mit positiven Eindrücken nach Wimbledon und hofft, seine Form dort weiter zu steigern und vielleicht einen Überraschungscoup zu landen.
Sabalenka will ersten Wimbledon-Triumph
Im Damenfeld führt Aryna Sabalenka die Setzliste an. Die Weltranglistenerste strebt nach ihrem ersten Wimbledon-Titel. Zu den weiteren Favoritinnen zählen Elena Rybakina, Siegerin von 2022, und Coco Gauff, die nach ihrem Triumph bei den French Open 2025 mit viel Selbstvertrauen antritt. Auch Titelverteidigerin Barbora Krejcikova und die italienische Finalistin des Vorjahres, Jasmine Paolini, sind nicht zu unterschätzen. Für Deutschland sorgt Tatjana Maria für Aufsehen: Die 37-Jährige gewann kürzlich das WTA-500-Turnier im Queen’s Club und könnte in Wimbledon für eine Überraschung sorgen – allerdings schied sie danach in Bad Homburg in der ersten Runde aus.











