Gladbach, der HSV, Kaiserslautern, Werder Bremen – viele Klubs haben in den letzten Jahrzehnten die Bayern in der Bundesliga gejagt. Seit 30 Jahren ist es jedoch der BVB, der den Rekordmeister als Nr. 1 des Landes ablösen will. Betway hat sich die Historie des Klassikers angeschaut.
Der Klassiker: Viele große Klubs forderten die Bayern heraus
In den 70er Jahren wurde der FC Bayern München durch vier Deutsche Meisterschaften und drei Landesmeistertitel zur besten Mannschaft Europas. Franz Beckenbauer, Gerd Müller und Sepp Maier machten den Verein weltbekannt, aber in diesem Jahrzehnt war auch Borussia Mönchengladbach eine feste Größe. Zu der Zeit spielten beide Klubs den Klassiker unter sich aus.
In den 80ern war es der Hamburger SV, der die Bayern im Nord-Süd-Gipfel einige Male den Rang streitig machte. Zudem konnten die Hanseaten 1983 den Pokal der Landesmeister holen. Einige Jahre später avancierte der 1. FC Kaiserslautern zum Dauerrivalen des FCB – beide trafen sogar im Champions-League-Viertelfinale aufeinander. Zudem sind Werder Bremen und der VfB Stuttgart zu nennen, die in den 90er Jahren und 2000er Jahren echte Angstgegner der Bayern wurden.
Mitte der 90er war es jedoch der BVB, der sich als konstantester Rivale des FC Bayern herauskristallisierte.
Bayern gegen Dortmund: Deutschlands Gipfeltreffen
Unter Trainer Ottmar Hitzfeld, der später auch die Bayern trainieren sollte, konnte Borussia Dortmund 1995 und 1996 zweimal in Folge Meister werden und 1997 die Königsklasse gewinnen. Es begann die Zeit, wo das Westfalenstadion ausgebaut wurde und sich zu einer echten BVB-Festung entwickelte. Hatten die Bayern in der Vergangenheit in Gladbach, Kaiserslautern oder Bremen Probleme, war nun Dortmund der Ort, der dem Rekordmeister Kopfschmerzen bereitete. 2002 sollten die Schwarz-Gelben noch einmal die Schale holen, bevor schwere finanzielle Zeiten den Verein einige Jahre zurückwarfen.
Durch die Klopp-Ära mit mehreren Titeln, konnte der BVB sogar eine gewisse Dominanz in den Jahren 2011 und 2012 vorweisen. Zudem schaffte Aki Watzke die finanzielle Gesundung des Traditionsvereins aus dem Ruhrpott. Ab 2013 waren es jedoch die Bayern, die sich qualitativ komplett vom Rest der Bundesliga abhebten. Elf Titel in Folge sprechen eine eindeutige Sprache und besonders schmerzhaft war die verlorene Meisterschaft der Borussen 2023, als man am letzten Spieltag den Heimsieg gegen Mainz verpasste und somit aufgrund des schlechteren Torverhältnisses nur Zweiter wurde.
FCB vs. BVB in anderen Wettbewerben
Legendär bleibt das Champions-League-Finale 2013 im Wembleystadion, indem Arjen Robben spät das 2:1 für die Bayern markierte. Der BVB spielte an jenem Abend ein starkes Endspiel und verlor am Ende unglücklich.
Besser machte es Dortmund im DFB-Pokal 2012, als man den FCB mit 5:2 deklassierte. Allerdings konnten sich die Bayern danach in zwei Endspielen revanchieren: 2014 und 2016 gewannen die Münchener jeweils – es sollten am Ende drei Finalpleiten der Schwarz-Gelben hintereinander werden (2015 noch gegen Wolfsburg).
Die Bayern spielen jetzt mit einem Ballon d’Or-Gewinner
Unter der Woche schrieben die Bayern noch auf eine andere Weise Geschichte. Harry Kane wurde der erste Weltfußballer des Jahres aus der Bundesliga seit 1996 (damals Matthias Sammer im Dress des BVB). Der Engländer gilt als einer der besten Transfers in der Geschichte des FC Bayern. Wird dies mit einem Heimsieg gegen den BVB vergoldet?
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