2. Bundesliga
Punktejagd, Erfolgsdruck & Trainerfrust

18 Sep | news | BY Anja Landmann | MIN READ TIME |
Punktejagd, Erfolgsdruck & Trainerfrust

Weiter geht‘s in Liga 2: Wer punktet am 6. Spieltag und wer patzt? Wo fliegt möglicherweise der nächste Trainer und wer kann durchatmen?

Bielefeld – Greuther Fürth (Fr., 18.30 Uhr) 

Die Vorzeichen für diese Partie könnten kaum deutlicher sein: Der beste Angriff der Liga (11 Tore) trifft auf die anfälligste Defensive (14 Gegentreffer). Die Arminia ist heiß: drei Siege, ein Remis, eine Niederlage – die Form stimmt. Und Fürth? Kam zuletzt mit 0:3 gegen Kaiserslautern unter die Räder – im sechsten Match der Saison könnte Pelle Boevink leider wieder das eine oder andere Mal hinter sich greifen. Doch auch Fürth hat Offensivpower – zehn Tore, Platz 2 in der Torjägerliste der Liga. Die Statistik spricht für Bielefeld: Nur eine Niederlage in den letzten sieben direkten Duellen.

Magdeburg – Schalke (Sa., 13 Uhr) 

Beide Teams brauchen dringend Punkte. Der FCM steckt mit nur drei Zählern aus fünf Spielen tief im Tabellenkeller, nur für Nürnberg sieht’s dort momentan noch übler aus. Verletzungssorgen, fehlende Konstanz – der große Kader der Sachsen-Anhalter bringt bislang wenig Stabilität. Platz 17 ist die Quittung. Auch Schalke ist weit entfernt von königsblauer Herrlichkeit. Nach dem Bundesliga-Abstieg 2023/24 läuft es auch eine Etage tiefer nicht rund. Die Knappen stehen momentan zwar auf Rang 7, kassierten zuletzt im Freundschaftsspiel gegen Gladbach und im Ligaspiel gegen Kiel jedoch zwei Niederlagen. Wenn sich das Tief mal nicht zu einer handfesten Krise ausweitet. Fazit: Magdeburg will vor heimischer Kulisse ein Lebenszeichen senden, Schalke braucht dringend ein Erfolgserlebnis, um nicht erneut in eine Negativspirale zu rutschen.

Nürnberg – VfL Bochum (Sa., 20.30 Uhr) 

Wird dieses Match für einen der beiden Vereine zum Befreiungsschlag? Der Club steht mit nur einem Punkt aus fünf Spieltagen ganz unten, Bochum taumelt nach dem Bundesliga-Abstieg mit vier Pleiten aus fünf Spielen ebenfalls Richtung Tabellenkeller. Während der VfL zu Beginn der Woche Coach Hecking und Sportchef Dufner vor die Tür setzte, bekommt Miroslav Klose noch eine allerletzte Chance. Doch klar ist: Verliert sein Team erneut, war’s das wohl für den Weltmeister von 2014. Dabei zeigte Nürnberg zuletzt Ansätze: kein Gegentor gegen Paderborn, Chancenplus gegen den KSC – aber eben null Zählbares. Und genau da liegt das Problem – ein Spiel mit Endspiel-Charakter.

Dynamo Dresden – Hannover 96 (So., 13.30 Uhr) 

Der Spitzenreiter der Liga reist mit breiter Brust an, auch wenn’s zuletzt einen im Heimspiel gegen Hertha einen Dämpfer gab. Trotzdem scheinen die 96er derzeit das Maß der Dinge – vor allem auswärts: zwei Spiele, zwei Siege, nur ein Gegentore. Dynamo hingegen ist zu Hause noch ohne Punkt – nur die Bochumer sind aufgrund des Torverhältnisses daheim schlechter in die Saison gestartet. Die Motivation der Dresdener ist groß, endlich raus aus dem Tabellenkeller, die Fans versöhnen, ausgerechnet gegen Hannover wäre das ein Achtungszeichen. Und immerhin gab’s beim letzten Heimduell gegen Hannover im August 2021 einen 2:0-Sieg – mit Torschütze Christoph Daferner, der inzwischen wieder im Dynamo-Trikot auf Torejagd geht: drei Treffer in vier Spielen. Doch ob diesmal zum Zug kommt? 

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Anja Landmann

Anja Landmann

Sportjournalistin, die seit jeher in Fußballstadien zu Hause ist und den Fußball – von heimischen Spielen bis hin zu internationalen Großereignissen – lebt und atmet.

Anja Landmann

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Sportjournalistin, die seit jeher in Fußballstadien zu Hause ist und den Fußball – von heimischen Spielen bis hin zu internationalen Großereignissen – lebt und atmet.