Wer holt am Mittwoch den Pokal in der Conference League – die Königlichen aus London oder die Kämpfer aus Sevilla?
Bühne frei für das große Finale der Conference League! Wenn der FC Chelsea auf Real Betis Sevilla trifft, stehen nicht nur ein Pokal, sondern auch Geschichte und Prestige auf dem Spiel. London gegen Sevilla. Königsklasse-Veteranen gegen Final-Debütanten. Ein Spiel, das mehr verspricht als nur 90 Minuten Fußball.
Chelsea jagt den Hattrick
Die Blues sind in Hochform: Am Sonntag sicherten sie sich mit einem 1:0 gegen Nottingham Forest Platz 4 in der englischen Premier League – und damit ein Ticket für die Champions League. Jetzt könnten sie sich krönen und neben der Champions League und Europa League auch die Conference League gewinnen / .
Betis schreibt Geschichte
Für Real Betis ist der Einzug ins Finale jetzt schon historisch. Noch nie zuvor stand der Klub in einem europäischen Endspiel. Doch nach dem nervenaufreibenden 4:3-Gesamtsieg über den AC Florenz ist klar: Die Andalusier sind keine Touristen in Breslau – sie wollen den Pott. Als erstes spanisches Team überhaupt den Conference-League-Pokal zu holen, wäre der absolute Ritterschlag.
Das Regel-Kuriosum: Wer profitiert von Chelseas Triumph?
Normalerweise bringt der Sieg in der Conference League einen Europa-League-Startplatz. Doch das Team von Chelsea ist bereits für die Champions League qualifiziert – und darf laut UEFA selbst entscheiden, in welchem Wettbewerb es starten möchte. Sollte der Klub die Königsklasse wählen – uns das gilt als gesetzt – , könnte ein Außenseiter-Team direkt in die Europa-League-Gruppenphase nachrücken – etwa Dinamo Zagreb oder Schachtar Donezk. Auch bei einem Sieg von Betis bleibt das Ticket „frei“, da die Spanier sich über La Liga schon qualifiziert haben. Ein Titel mit Dominoeffekt also.
Schauplatz mit Strahlkraft
Austragungsort ist das imposante Stadion Wrocław in Polen – Heimat von Śląsk Wrocław, Platz für mehr als 40.000 Fans, Gänsehaut garantiert. Anpfiff ist Mittwoch um 21 Uhr, geleitet wird das Match vom bosnischen Unparteiischen Irfan Peljto.













