Der letzte Spieltag der 2. Bundesliga wird zum Krimi um Aufstieg und Klassenerhalt! Die Fans der Vereine an Tabellenspitze und im -keller sind nicht zu beneiden – sie haben für Sonntag gleich mehrere Rechenszenarios im Kopf.
Der 1. FC Köln steht am letzten Spieltag vor einem Showdown: Die Geißböcke brauchen daheim gegen Kaiserslautern nicht mehr als ein Unentschieden, um den zweiten Platz klarzumachen und in die Bundesliga aufzusteigen – zusammen mit dem Hamburger SV.
Sollte die Elf von Friedhelm Funkel verlieren, könnten Elversberg und Paderborn wieder ins Spiel kommen: Gewinnen beide ihre Partien, dürfte Elversberg (kickt auf Schalke) dank der besseren Tordifferenz die Nase vorn haben. Und Köln? Könnte mit dem schwächsten Torverhältnis sogar noch auf Rang 4 rutschen. Paderborns Chance auf Platz 2: ein Sieg in Karlsruhe, ein Kölner Fehltritt und ein Punktverlust von Elversberg.
Rein rechnerisch sind auch Düsseldorf und Kaiserslautern noch nicht abgeschrieben. Um jedoch bis auf den dritten Platz vorrücken zu können, müssten zunächst sowohl Elversberg als auch Paderborn verlieren.
Kampf in der Abstiegszone
Regensburg und Ulm stehen als Absteiger bereits fest. Schalke kann nur noch theoretisch absteigen, sollte Braunschweig – derzeit auf dem Relegationsplatz – gegen Nürnberg gewinnen, könnte es für Münster und Fürth noch sehr eng werden. Bedeutet: Damit Braunschweig die Liga doch noch halten kann, müsste die Mannschaft zu Hause drei Punkte holen und darauf hoffen, dass sowohl Fürth (daheim gegen den HSV) als auch Münster (in Ulm) verlieren.
Gewinnen die Niedersachsen, müsste Münster nachziehen, um nicht auf Rang 16 abzurutschen. Dann bräuchte Fürth ebenfalls einen Sieg. Holen die Braunschweiger drei Punkte und Münster ein Unentschieden, würde Fürth aufgrund des dann wahrscheinlich schlechteren Torverhältnisses in die Relegation gehen. Auf Sieg müssen alle drei Mannschaften spielen, denn schon ein Unentschieden könnte die Relegation bedeuten und damit den Klassenerhalt kosten.












