Endlich wieder ein Deutscher im Herren-Endspiel von Wimbledon. Das hat es das letzte Mal 1995 gegeben. Auf Zverev wartet allerdings eine ganz schwere Aufgabe. Was muss er tun, um Wimbledon-Champion zu werden.
Zverev im besten Moment seiner Karriere
So souverän hatte man Alexander Zverev bei den French Open vermutlich erwartet, aber dass der Hamburger die Weltklasseform auch in Wimbledon halten würde, war alles andere als klar. Zverev selbst gab schon vor Jahren zu, dass ihm die Rasensaison weitaus weniger liegt, als Sandplatz und Hardcourt.
Nach dem mehr als überzeugenden Auftritt gegen Arthur Fery im Halbfinale wartet nun Jannik Sinner im Endspiel. Gegen den an Nr. 1 gesetzten Italiener hat Zverev eine Horrorbilanz mit 10 Niederlagen aus 14 Aufeinandertreffen. Und trotzdem kann es dieses Mal anders werden. Zverevs Aufschlag ist so gut wie noch nie und seine aggressivere Vorhandtaktik machen ihn zu einem weitaus besseren Spieler. Reicht es zum zweiten Grand-Slam-Titel binnen weniger Wochen oder ist Titelverteidiger Sinner einfach zu stark?
Tschechisches Finale bei den Damen
Bei den Damen treffen mit Karolina Muchova (10) und Linda Noskova (9) zwei tschechische Spielerinnen aufeinander. Beide sind noch ohne Grand-Slam-Titel, Muchova stand aber 2023 schon im Endspiel der French Open.
Die Partie wird als sehr ausgeglichen erwartet: Ein Sieg von Muchova hat aktuell eine Quote von 2,05 und gewinnt Noskova, liegt die Quote bei 1,80. Wer denkst du, wird Wimbledon-Siegerin?
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