23. Spieltag der Zweiten Bundesliga! Oben wird gedrängelt, im Mittelfeld geschoben und im Abstiegsrennen wird jeder Punkt zur Währung. Wer holt sich die nächsten Punkte?
VfL Bochum – FC Nürnberg (Fr., 18.30 Uhr)
Zwei Teams im engen Tabellenmittelfeld, aber die Vorzeichen sprechen diesmal für den VfL. Denn obwohl der Club mit einem 5:1 gegen Karlsruhe im Gepäck anreist, bleibt die große Frage: Wie viel davon lässt sich auswärts wiederholen? Nur sieben Punkte in der Fremde und die Sperre von Mittelfeldmann Rafael Lubach bremsen die fränkische Euphorie spürbar. Bochum hingegen ist zuhause traditionell unangenehm, zweikampfstark und schwer zu bespielen – die 74 Gelben Karten der Saison erzählen die Geschichte eines Teams, das sich in jedes Spiel hineinbeißt. Das 0:0 in Paderborn war solide, doch nach zwei Spielen zu unentschieden darf auch wieder mal ein Sieg für die Elf von Uwe Rösler her. Das Hinspiel ging knapp an Nürnberg, diesmal spricht der Mix aus Heimvorteil, Club‑Schwankungen und dem fehlenden Zentrumsspieler für die Blau‑Weißen. Alles deutet auf ein enges und hartes Match hin – mit den besseren Karten für Bochum / .
SV Elversberg – Eintracht Braunschweig (Sa., 13 Uhr)
Elversberg spielt eine starke Saison, steht mit 41 Punkten auf dem Relegationsplatz und überzeugt vor allem defensiv: Nur 24 Gegentore sprechen für eine Abwehr, an der kaum ein Gegner vorbeikommt. Auch daheim ist der SVE verlässlich: Nur eine Niederlage in der URSAPHARM‑Arena zeigt, wie schwer es ist, Elversberg ins Wanken zu bringen. Der jüngste 2:1‑Sieg in Dresden gibt zusätzlich Rückenwind. Braunschweig hingegen kämpft weiter um Anschluss ans Mittelfeld. Das 2:2 gegen Darmstadt war in Ordnung, doch das grundsätzliche Problem bleibt: Auswärts tut sich die Eintracht schwer und kommt bislang nur auf zehn Punkte. Auch die Offensive ist ein Knackpunkt – 25 Saisontore sind ein schwacher Wert. Aus den letzten fünf Ligaspielen sprang zudem nur ein einziger Sieg heraus. Und das Hinspiel? Eine klare Sache: Elversberg gewann 4:1 in Niedersachsen. Damit sind die Rollen klar verteilt: Elversberg ist stabil, heimstark und defensiv schwer zu knacken. Braunschweig zeigt zwar gelegentliche Aufwärtstendenzen, hat aber weder die Konstanz noch die Durchschlagskraft, um gegen ein Top‑3‑Team souverän zu bestehen.
Darmstadt 98 – Fortuna Düsseldorf (Sa., 13 Uhr)
Darmstadt zuhause – das ist aktuell fast schon eine Bank. 27 ihrer 42 Punkte haben die Lilien am Böllenfalltor geholt, damit führen sie souverän die Heimtabelle an und sind als einziges Team der Liga daheim noch ungeschlagen. Saisonübergreifend hält diese Serie bereits seit zwölf Heimspielen, die letzten fünf Partien am Bölle wurden alle gewonnen – und die letzten drei sogar ohne Gegentor. Dazu kommt die beeindruckende Gesamtserie: zwölf Ligaspiele in Folge unbesiegt, sechs Siege, sechs Remis. Darmstadts Defensive steht wie ein Block, erst 24 Gegentore sind beeindruckend. Düsseldorf reist mit: zwei Siegen, zwei Remis und nur einer Niederlage im neuen Jahr an. Besonders auffällig ist die stabilisierte Abwehr – nur vier Gegentore 2026. Offensiv bleibt Düsseldorf aber das Schlusslicht der Liga: erst 20 Saisontore, was auswärts ohne jeden Funken Extra‑Punch doppelt schmerzt. Das 0:0 gegen Münster zuletzt war okay, mehr aber auch nicht. Und das Hinspiel? Ein klares 3:0 für Darmstadt. Hier trifft die beste Heimmannschaft der Liga auf das offensiv schwächste Team des Wettbewerbs. Die Form, die Serie, die Bilanz – alles spricht für die Lilien.
SC Paderborn – Hertha BSC (So., 13.30 Uhr)
Paderborn ist durch das 0:0 in Bochum aus den Aufstiegsplätzen der Liga gerutscht – auch wenn den nun fünftplatzierten SCP nur drei Punkte von Tabellenführer Schalke trennen. Für die Ostwestfalen heißt das: nachlegen, dranbleiben, Druck hochhalten. Doch genau das könnte gegen Hertha schwerer werden als gedacht. Für die Berliner hat Trainer Stefan Leitl Endspielwochen ausgerufen. Nach einer spielerisch ordentlichen, aber in Torchancen zu harmlosen Phase fordert er nun knallhart bessere Abschlüsse. Hertha spielt häufig dominant, belohnt sich aber zu selten. Entsprechend viel steht auf dem Spiel: Mit dem Gastspiel am Sonntag beginnt für die Hertha die Saisonphase, in der jeder Punkt zählt. Paderborn ist zuhause stabil, aber nicht unverwundbar. Hertha auswärts schwierig einzuschätzen: gut im Ballbesitz, wechselhaft in der Effektivität. Beide Teams gehen mit Druck in die Partie – und beide sind in engen Spielen zuletzt zu oft stecken geblieben. Könnte das Spiel auf ein Unentschieden hinauslaufen?
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