Es ist das absolute Fußball-Highlight der letzten Jahrzehnte für die ÖFB-Elf. Gegner Argentinien ist nicht nur amtierender Weltmeister, mit Lionel Messi auf Tor-Rekordjagd läuft zudem die absolute Elite auf. Und doch gibt sich Coach Ralf Rangnick durchaus selbstbewusst.
Ohne großen Druck nach Texas
Da Österreich das erste Spiel gegen Jordanien gewann, ist die Drucksituation in Sachen Weiterkommen relativ gering. Eine Niederlage in Arlington (außerhalb von Dallas) könnte die ÖFB-Elf verkraften, da man im letzten Gruppenspiel gegen Algerien alles in der eigenen Hand hat. Und doch ist die Partie gegen Argentinien Ansporn und Motivation zugleich. Das letzte Mal, dass eine österreichische Nationalmannschaft bei einer WM einem großen Team gegenüberstand, war 1998 gegen Italien – damals eine 1:2-Niederlage.
Trotzdem zeigte sich Trainer Ralf Rangnick selbstbewusst und sagte überraschend, dass man durchaus auf Österreich setzen solle. Die Fans der Gauchos werden sicher für eine atemberaubende Stimmung sorgen und die Mannschaft um Alaba und Arnautovic sollte dieses Highlight auch versuchen zu genießen.
Viele Rechenspiele
Argentinien und die ÖFB-Elf treffen das erste Mal in einem großen Turnier aufeinander. Davor gab es nur zwei bedeutungslose Testspiele. Sollte Österreich die Partie gegen den amtierenden Weltmeister verlieren, ist jedoch noch alles im Lot. Durch die vielen möglichen Gegner im Sechzehntelfinale ist klar, ein Sieg gegen Algerien im letzten Gruppenspiel würde zum Weiterkommen reichen – und dann wird es etwas ungewiss. Das Problem ist, dass die letzten Partien der Gruppe J erst am Sonntag morgens stattfinden, das erste KO-Spiel jedoch bereits am gleichen Tag abends angepfiffen wird. Viele Konstellationen werden somit erst spät bestätigt, eine Möglichkeit wäre jedoch ein Duell Österreich gegen Spanien. Das wäre dann das nächste Highlight.
Weitere wichtige Duelle von Montag auf Dienstag
Algerien und Jordanien kämpfen in der Gruppe J darum, die ersten Punkte einzufahren. Wichtig wird auch sein, wie Norwegen gegen Senegal spielt, denn die Skandinavier wollen mit einem Sieg vor Frankreich bleiben. Allerdings sind Les Bleus aktuell der Favorit auf den WM-Titel und mit einem Kantersieg gegen den Irak winkt die Tabellenführung in Gruppe I. Siehst du eine Überraschung in den anstehenden Partien?
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