Deutschland steht vor einem echten Charaktertest. Gegen Nordirland ist am zweiten Qualifikations-Spieltag alles andere als ein Sieg nicht nur peinlich, sondern brandgefährlich für die WM-Ambitionen.
Deutschland – Nordirland (So., 20.45 Uhr)
Spieltag 2 in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 – und die deutsche Nationalmannschaft steht nach dem 0:2-Debakel in der Slowakei bereits mächtig unter Druck. Die Devise lautet: verlieren verboten. Sonst droht der große Traum von der WM in den USA, Kanada und Mexiko schneller zu platzen als gedacht.
DFB-Elf auf wackeligen Beinen
Drei Niederlagen in Serie – Nations League gegen Portugal, Frankreich und nun die Slowakei. Das Team von Julian Nagelsmann wirkt aktuell eher wie ein chaotischer Hühnerhaufen als ein WM-Mitfavorit. Kreativität = Fehlanzeige. Defensive? Fahrig. Dazu auch noch prominente Ausfälle wie Musiala, Havertz und Kleindienst. Läuft nicht rund beim DFB-Team.
Während sich die Deutschen in Bratislava ordentlich blamierten, feierten die Nordiren einen 3:1-Sieg gegen Luxemburg und stehen damit nach dem ersten Spieltag an der Tabellenspitze. Nordirland ist laut FIFA-Ranking nur die Nummer 71 der Welt, aber gegen taumelnde Favoriten hat man schon öfter mal was gerissen. Erinnert sei an das 0:0 aus dem Jahr 1996 in der damaligen WM-Quali, übrigens bis dato der letzte Punktverlust des DFB-Teams gegen die Nordiren.
Historie spricht für Deutschland – aber reicht das?
21 Spiele, 15 Siege, nur zwei Niederlagen – klingt stark, aber jetzt muss die deutsche Elf erstmal liefern. Im RheinEnergieStadion in Köln zählt am Sonntagabend nur eins: drei Punkte. /
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