Champions League
Die Jagd aufs Achtelfinale

13 Feb | news | BY Anja Landmann | MIN READ TIME |
Die Jagd aufs Achtelfinale

Rein geht’s für die deutschen Teams in die Play-offs der Champions League. Im Hinspiel empfängt Dortmund Atalanta Bergamo zunächst daheim, für Leverkusen geht’s zunächst nach Griechenland zu Olympiakos Piräus.

Borussia Dortmund – Atalanta Bergamo (Di., 21 Uhr)

Dienstagabend will Dortmund daheim in Richtung Champions-League-Achtelfinale stürmen. In diesen Play-offs geht es nicht um Tabellenplätze oder Ligaphasen. Und zu Hause, wo die Fans ihre Mannschaft nach vorn peitschen, kann Schwarz-Gelb ein erstes Statement setzen. Während Gegner Atalanta in der Serie A noch nach der perfekten Linie sucht, hat der BVB zuletzt in der Bundesliga bewiesen, dass er national sehr wohl weiß, wie man Spiele dominiert. Und genau dieses Selbstvertrauen, dieser Punch, könnte das Hinspiel zu einem Dortmunder Abend machen / .

Auch historisch spricht viel dafür, dass der BVB im ersten Duell vorlegt. Das letzte Aufeinandertreffen? Ist bereits acht Jahre her. Damals lief’s gut für den Bundesligisten: 3:2 im Hinspiel, ein spätes Schmelzer-Tor im Rückspiel. Wieso also nicht wieder mit einem Sieg starten und Bergamo direkt klar machen, dass es in Dortmund nichts geschenkt gibt?

Der BVB muss vorlegen

Atalanta hat zuletzt mit starken Ergebnissen auf sich aufmerksam gemacht, keine Frage. Aber ein Pokalerfolg gegen Juventus ist eben etwas anderes als ein Champions-League-K.-o.-Duell im Signal-Iduna-Park. Die Spielweise der Italiener – mutig, aggressiv, nach vorn gedacht – könnte dem BVB sogar perfekt in die Karten spielen. Räume zum Kontern, Tempo auf den Flügeln, genau das, was Dortmund liebt.

Die Ausgangslage ist klar: Atalanta hat das Rückspiel zu Hause, also muss Dortmund jetzt vorlegen. Nicht mit Vorsicht, sondern mit einem Ausrufezeichen. Dieses Team hat alles, was es braucht, um das Hinspiel zu gewinnen – und zwar nicht knapp, sondern überzeugend.

Olympiakos Piräus – Bayer Leverkusen (Mi., 21 Uhr)

Es gibt Duelle, bei denen man schon vor dem Anpfiff weiß: Das wird kein Spaziergang, das wird kein Spektakel – das wird ein Kampf. Genau so ein Spiel erwartet Bayer 04 in Piräus. Die Erinnerungen an das 0:2 vor wenigen Tagen sind noch frisch, sie brennen ein bisschen, und genau deshalb ist die Stimmung in Leverkusen so sehr fokussiert. Revanche ist möglich – aber sie muss hart erarbeitet sein.

Olympiakos wird im eigenen Stadion all seine typischen Waffen auspacken: Lautstärke, Leidenschaft, wuchtiges Pressing. Das hat Bayer schon gespürt, und das Team weiß: Wer in Piräus Punkte mitnehmen will, braucht Ruhe, Kontrolle und Geduld. Genau diese Mischung hat Leverkusen international zuletzt immer wieder gezeigt. Auswärts lief’s meist bis auf das CL-Ligaspiel gegen Piräus stabil – ob in Manchester oder Lissabon, die Werkself hat bewiesen, dass sie in hitzigen Arenen nicht die Nerven verliert. Und die Griechen? Spielen emotional – manchmal vielleicht zu emotional. Und das eröffnet Räume, die Bayer nutzen kann. Nicht unbedingt für einen klaren Sieg, aber sehr wohl für ein Spiel, in dem beide Seiten zu Chancen kommen.

Bayer muss eine gute Ausgangslage schaffen

Was dieses Match so brisant macht: Beide Teams haben ihre eigene Geschichte in der Ligaphase geschrieben. Olympiakos rettete sich mit einem Schlussspurt, Leverkusen kämpfte sich nach Startschwierigkeiten stark zurück. Zwei Mannschaften, die wissen, wie eng die Champions League sein kann – und wie wichtig jedes einzelne Duell ist. Vieles deutet darauf hin, dass dieses Hinspiel ausgeglichen wird. Olympiakos zu Hause stark, Leverkusen auswärts stabil. Dazu ein Leverkusener Team, das nach dem 0:2 definitiv etwas zu beweisen hat. Ein Remis hätte also absolut seinen Platz in dieser Partie: Ein 1:1, vielleicht ein 2:2 – ein Ergebnis, das offenhält, was im Rückspiel in der BayArena passieren muss  / .

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Anja Landmann

Anja Landmann

Sportjournalistin, die seit jeher in Fußballstadien zu Hause ist und den Fußball – von heimischen Spielen bis hin zu internationalen Großereignissen – lebt und atmet.

Anja Landmann

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Sportjournalistin, die seit jeher in Fußballstadien zu Hause ist und den Fußball – von heimischen Spielen bis hin zu internationalen Großereignissen – lebt und atmet.