Mit den Playoffs geht die Champions League in die letzte Qualifikationsrunde. Die Teams wollen sich im Hinspiel eine gute Ausgangsposition verschaffen, um in die lukrative Gruppenphase einzuziehen.
Glasgow Rangers – Club Brügge (Di., 21 Uhr)
Die Rangers sind mit zwei Unentschieden durchwachsen in die heimische Liga gestartet, am Wochenende gab es ein 4:2 im schottischen Ligapokal gegen den unterklassigen Gegner Alloa Athletic. In den beiden vorigen Qualifikationsrunden setzten sich die Rangers gegen Panathinaikos Athen und Viktoria Pilsen durch. Auffällig war dabei, dass sie beide Heimspiele souverän gewannen. Der Ibrox Park könnte sich im Hinspiel als entscheidender Vorteil herausstellen.
Mit drei Siegen und einer Niederlage kam Brügge in der Liga gut aus den Startlöchern, in der dritten Runde der CL-Quali wurde RB Salzburg in beiden Partien bezwungen. Sie zeigen sich in der bisherigen Saison als äußerst auswärtsstark, was der Partie eine besondere Note geben könnte. Zudem dürften die Belgier über die höhere individuelle Qualität im Kader verfügen. Sollten sie diese auf den Platz bringen, ist auch ein Auswärtssieg möglich / . Anfang Juli trennten sich beide Teams in einem Freundschaftsspiel übrigens 2:2.
Celtic Glasgow – Qairat Almaty (Mi., 21 Uhr)
Rangers Stadtrivale Celtic hat seine ersten beiden Ligaspiele gewonnen und sich auch im Ligapokal keine Blöße gegeben. Der schottische Meister geht als klarer Favorit in dieses Duell. Eine Ausgangsposition, die sie aus der Liga gewohnt sind, die in der Champions League aber nicht so häufig vorkommt.
Gegner ist der kasachische Meister Qairat Almaty. In der heimischen Liga liegt das Team nach 20 Spieltagen derzeit auf Platz zwei. In der ersten Runde sorgte das Team aus dem Südosten des Landes beinahe für einen Rekord: Dastan Satpaev avancierte mit 16 Jahren, 10 Monaten und 26 Tagen zum drittjüngsten Torschützen der Königsklasse. In der dritten Runde schaltete Almaty immerhin den letztjährigen Teilnehmer der Gruppenphase Slovan Bratislava aus. Trotzdem wäre ein Sieg im Celtic Park eine große Sensation / .
FC Basel – FC Kopenhagen (Mi., 21 Uhr)
Zwei Siege und ebenso viele Niederlagen bringt der FC Basel aus seinen ersten vier Ligaspielen mit. Im Pokal gab es dagegen ein standesgemäßes 6:1. Nachdem die Baseler in der Vorsaison nach einem enttäuschenden 9. Platz international überhaupt nicht vertreten waren, wollen sie nun wieder in die Champions League und müssen dafür ihr Heimspiel möglichst gewinnen / .
In Dänemark ist die Liga bereits fünf Spieltage alt und der FC Kopenhagen führt die Tabelle mit 12 Punkten an. Beim 3:1 in Nordsjaelland am vergangenen Wochenende erzielte Youssoufa Moukoko sein erstes Saisontor. Gegen den schwedischen Vertreter Malmö FF setzte man sich in der vorangegangenen Quali-Runde nach einem 0:0 auswärts mit einem 5:0 Heimsieg letztlich deutlich durch und wird sich auch gegen die Schweizer nicht chancenlos sehen.
Fenerbahce Istanbul – Benfica Lissabon (Mi., 21 Uhr)
Auf dem Papier dürfte das Duell zwischen den Vizemeistern aus der Türkei und Portugal das hochklassigste Duell sein. In der Süperlig hat Fener erst ein Spiel absolviert – nachdem das Auftaktspiel abgesagt wurde – und ist da nicht über ein 0:0 in Izmir herausgekommen. Die Playoffs erreichte das Team von Startrainer Jose Mourinho durch ein 5:2 gegen Feyenoord Rotterdam, wobei das Hinspiel in den Niederlanden mit 1:2 verloren ging. Mit den fanatischen Fans im Rücken ist ein Unentschieden sehr gut möglich / .
Auch Benfica hat erst ein Ligaspiel absolviert, dieses jedoch gewonnen. Zwei 2:0-Siege gegen OGC Nizza brachten sie in das Duell mit Fenerbahce. Bei der Klub-WM zeigten sich die Portugiesen in guter Verfassung und scheiterten im Achtelfinale am FC Chelsea. Insgesamt ist Benfica stärker einzuschätzen als die Türken. Sollten sie das Hinspiel nicht verlieren, haben sie die Zügel selber in der Hand, um in die Gruppenphase einzuziehen.
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