Das Warten hat ein Ende: Die Königsklasse geht in ihre neue Saison. Vier deutsche Klubs treten zum Start von Europas größtem Fußball-Wettbewerb an. Wer überzeugt beim Auftakt? Wer stolpert?
Bayern München – FC Chelsea (Mi., 21 Uhr)
Der Deutsche Meister startet mit einem echten Brett in die Champions League: Der FC Chelsea London gastiert in der Allianz Arena, der amtierenden FIFA-Klub-Weltmeister / . Drei Bundesliga-Siege, 14 Tore, null Zweifel: Die Offensivmaschine des FC Bayern läuft heiß. Doch die Königsklasse? Da ist noch eine Rechnung offen. Letztes Jahr das Aus im Viertelfinale gegen Inter. Jetzt heißt’s: Neustart. Gerade gegen die Londoner – der Stachel von 2012 sitzt immer noch tief. Damals gewann Chelsea das Finale der Königsklasse, ausgerechnet in München. Seitdem? Flaute! Am Mittwoch will das Team von Enzo Maresca mindestens einen Punkt aus der bayerischen Landeshauptstadt mitnehmen. Doch der FC Bayern will zeigen, dass die Allianz Arena eine Festung ist und kein Ort für englische Märchen.
Juventus Turin – Borussia Dortmund (Di., 21 Uhr)
Zum elften Mal kreuzen sich die Wege der beiden Klubs im europäischen Wettbewerb. Der italienische Rekordmeister hat unter dem neuen Coach Igor Tudor einen perfekten Start in der Serie A hingelegt – zuletzt das 4:3-Spektakel gegen Inter. Doch der BVB hat ebenfalls Selbstvertrauen getankt. Unter Niko Kovac, der wie Tudor sein Champions-League-Debüt als Cheftrainer gibt, blieb Dortmund in den ersten Bundesliga-Spielen ungeschlagen. Das 2:0 in Heidenheim am Wochenende war souverän. Historisch spricht vieles für Juve: sieben Siege, nur zwei Niederlagen gegen den BVB, zuletzt der klare Achtelfinal-Erfolg 2015 (2:1 & 3:0). Dortmund hat in der Champions League immer wieder seine Klasse bewiesen: In zehn der letzten elf Teilnahmen erreichte Schwarzgelb die K.o.-Phase, dreimal das Finale, zuletzt 2024. Juve mag der Favorit sein, besonders im heimischen Stadion Vielleicht ein kleiner Vorteil für den dabei unterschätzten BVB?
FC Kopenhagen – Bayer Leverkusen (Do., 18.45 Uhr)
Beide Teams wollen mit einem Sieg in die Gruppenphase starten. Die Dänen sind zuhause eine Macht. Emotional, mutig, lautstark unterstützt von ihren Fans. Wer 2023/24 Manchester United schlägt und erst am späteren Finalisten Manchester City scheitert, hat sich definitiv Respekt verdient. Für Kopenhagen endete die Generalprobe gegen Brøndby in einer Niederlage – ein böses Omen für Donnerstag? Leverkusen reist mit breiter Brust an. Das 3:1 in Frankfurt war ein Statement: zwei Platzverweise, trotzdem drei Tore – darunter zwei Traum-Freistöße von Grimaldo. Neu-Coach Kasper Hjulmand strahlt Ruhe aus, bringt Struktur und Ambition. Der Kader? Im Umbruch, aber erfahren und tief besetzt. Viele Spieler haben bereits unter Xabi Alonso Champions-League-Luft geschnuppert / .
Eintracht Frankfurt – Galatasaray SK (Do., 21 Uhr)
Mit dem englischen, spanischen und italienischen Meister als Gegner hat die SGE ein echtes Hammerlos erwischt. Doch bevor es gegen die ganz großen Kaliber geht, steht ein nicht minder brisantes Duell an: Galatasaray Istanbul kommt zum Auftakt nach Frankfurt. Bei diesem Spielplan zählt jeder Punkt, doch die Vorzeichen könnten durchaus besser für die Hessen sein. Kristensen fällt verletzt aus, Skhiri und Götze sind angeschlagen, Larsson kränkelt – und die Saison nimmt gerade erst Fahrt auf. Dino Toppmöller steht vor intensiven englischen Wochen, mit einem Kader, der in der Breite auf Kante genäht scheint / . Das letzte Pflichtspiel gegen Galatasaray liegt übrigens mehr als drei Jahrzehnte zurück: 1992 trennte man sich in Frankfurt 0:0, das Rückspiel am Bosporus verlor die Eintracht mit 0:1. Der türkische Meister reist formstark an, hat einen perfekten Saisonstart in der Süper Lig hingelegt. Im Kader stehen Hochkaräter wie Leroy Sané und Ilkay Gündogan, der gerade erst ein starkes Debüt gefeiert hat.
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