Handball-EM
Skandinavien wird zum Handball-Hotspot: Die EM 2026 startet!

13 Jan | news | BY Anja Landmann | MIN READ TIME |
Skandinavien wird zum Handball-Hotspot: Die EM 2026 startet!

Drei Gastgeber, volle Arenen und ein Modus, der keine Fehler verzeiht: Ab Donnerstag kämpfen die besten Handballteams Europas um den Titel. Favorit ist Dänemark, doch Frankreich, Spanien und Norwegen lauern. Und Deutschland? Mit einem Mix aus Erfahrung und jungen Wilden will das DHB-Team ins Halbfinale.

Ab Donnerstag fliegen die Bälle wieder durch die Hallen – denn dann startet die 17. Handball-EM mit gleich drei Gastgebern: Dänemark, Norwegen und Schweden. Bis zum 1. Februar kämpfen die besten Teams Europas um den Titel. Gespielt wird in vier Arenen, das große Finale steigt in Herning (Dänemark). Der Modus ist gnadenlos: sechs Vorrundengruppen à vier Teams, Hauptrunde, Halbfinale und Finale. Wer patzt, ist raus.

Klare Favoritenrolle

Der Favorit? Ganz klar: Dänemark. Weltmeister, Olympiasieger, Heimvorteil – alles spricht für die Truppe von Trainer Nikolaj Jacobsen, der letzte EM-Titel liegt bereits 14 Jahre zurück. Allerdings: Bei der letzten Europameisterschaft haben die Franzosen den Dänen im Finale in Köln die Show gestohlen. Und auch Frankreich ist wieder heiß, Spanien lauert wie immer, Norwegen könnte mit Heimpower überraschen. Kroatien und Island sind ebenfalls für Überraschungen gut.

Und Deutschland? Bundestrainer Alfred Gislason gibt die Richtung vor: „Wir wollen ins Halbfinale!“ Der Kader ist eine Mischung aus Routiniers und jungen Wilden (Tom Kiesler und Miro Schluroff/Gummersbach/beide Rückraum links), Mathis Häseler (Rechtsaußen) sowie Matthes Langhoff (Rückraum links) von den Füchsen Berlin. Im Tor steht mit Andreas Wolff ein echter Matchwinner, dazu kommen Spielmacher Juri Knorr und Abwehrchef Johannes Golla. Die Vorrunde ist knackig: Österreich, Serbien und Spanien warten. Die beiden Härtetests gegen Kroatien in Zagreb und Hannover: durchaus vielversprechend.

Der deutsche Vorrunden-Spielplan

Am Donnerstag wartet ab 20.30 Uhr die Mannschaft aus der Alpenrepublik auf die deutschen Jungs. Klingt machbar, aber: Die Alpenrepublik hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt und kann unangenehm werden . Zwei Tage später folgt Serbien – ein Team, das für seine robuste Abwehr bekannt ist und Deutschland schon mehrfach Probleme bereitet hat. Und dann kommt ein echtes Highlight: Spanien – am 19. Januar, ebenfalls um 20.30 Uhr. Die Iberer gehören seit Jahren zur absoluten Spitze und sind taktisch extrem clever. Hier wird sich zeigen, wie stabil die deutsche Abwehr wirklich ist.

Schafft es das DHB-Team in die Hauptrunde, wird’s richtig brutal: Denn dort könnten Dänemark, Frankreich und Norwegen warten – drei absolute Schwergewichte. Halbfinale? Möglich, aber nur, wenn alles passt: starke Torhüter, eine sattelfeste Abwehr und ein Juri Knorr in Topform. Nach den EM-Triumphen in den Jahren 2004 und 2016 wäre das auf jeden Fall ein Kracher, der dem Handballsport nochmals Aufschwung geben würde.

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Anja Landmann

Anja Landmann

Sportjournalistin, die seit jeher in Fußballstadien zu Hause ist und den Fußball – von heimischen Spielen bis hin zu internationalen Großereignissen – lebt und atmet.

Anja Landmann

Anja Landmann

Sportjournalistin, die seit jeher in Fußballstadien zu Hause ist und den Fußball – von heimischen Spielen bis hin zu internationalen Großereignissen – lebt und atmet.