Das ATP Masters in Cincinnati steht vor der Tür und bringt in diesem Jahr einige bedeutende Neuerungen mit sich. Wer bringt sich für die US Open in Form?
Zum ersten Mal in seiner Geschichte wird das traditionsreiche Hartplatzturnier über zwei Wochen ausgetragen und das Teilnehmerfeld wurde von 56 auf 96 Spieler erweitert. Zu diesem Anlass wurden auch die Platzfarben geändert: Gespielt wird nun auf komplett blauen, statt auf blau/grünen Courts. Mit der größeren Teilnehmerzahl reiht sich Cincinnati in die Riege der größeren ATP-1000-Turniere ein und bietet Raum für mehr Matches, mehr Überraschungen und noch intensivere Vorbereitung auf das große Finale der Hartplatzsaison: die US Open. Die Hauptrunde startet am 7. August, zwei Tage vorher kämpfen die Qualifikanten um die letzten Tickets.
In Ohio versammelt sich nahezu die gesamte Weltelite: Mit Jannik Sinner, Carlos Alcaraz und Novak Djokovic sind die Top drei der Welt vertreten. Auch Alexander Zverev, Casper Ruud, Hubert Hurkacz sowie der formstarke Taylor Fritz gehen an den Start. Hinzu kommen junge Talente und Rückkehrer wie Tomáš Macháč oder Denis Shapovalov, die mit ihren offensiven Spielanlagen besonders auf schnellen Belägen gefährlich werden könnten. Wildcards und Qualifikanten füllen das Tableau mit interessanten Namen – und sorgen schon in der ersten Woche für potenzielle Kracher.
Drei Favoriten – und viele Herausforderer
Die Favoritenrolle verteilt sich in diesem Jahr auf ein starkes Trio. Jannik Sinner reist als aktuelle Nummer eins der Welt nach Cincinnati und will seine beeindruckende Form aus Wimbledon bestätigen. Der Italiener hat 2025 konstant auf höchstem Niveau gespielt und gilt auf Hardcourt als ebenso gefährlich wie auf Rasen. Carlos Alcaraz, der zuletzt körperlich etwas abbaute, nutzt Cincinnati als Neustart seiner US-Hartplatzsaison. Wenn der Spanier frisch ins Turnier geht, ist er auf jedem Belag brandgefährlich. Novak Djokovic, mit mittlerweile 38 Jahren der Grandseigneur der Szene, hat gerade in Cincinnati oft bewiesen, dass Erfahrung, Spielintelligenz und taktische Disziplin auf Hartplatz entscheidend sein können.
Neben den Topfavoriten scharren Spieler wie Taylor Fritz, der als Weltranglisten-Vierter mit Heimvorteil auflaufen wird / , oder auch Zverev, Rublev und Tiafoe mit den Hufen. Besonders spannend: Viele Spieler nutzen Cincinnati, um sich für das US Open in Form zu bringen – eine erfolgreiche Woche hier kann also zum psychologischen und sportlichen Boost für das Saisonhighlight in New York werden. Cincinnati bleibt damit das wichtigste Turnier der nordamerikanischen Vorbereitung – und bietet 2025 so viele Top-Duelle wie nie zuvor.
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