Am 31. Mai steigt das Finale der Champions League in der Allianz Arena. Von den vier Halbfinalisten hat Paris St. Germain die beste Ausgangsposition. Wer zieht ins Endspiel ein?
Inter Mailand – FC Barcelona (Di., 21 Uhr)
Das spektakuläre Hinspiel bot all das, was den Fußball ausmacht: Action, Traumtore und Comebacks. Nach 0:2 und 2:3 Rückstand schaffte die Elf von Hansi Flick ein 3:3 Unentschieden. Barca bestimmte zwar das Spiel, das Remis war für Inter aber keinesfalls unverdient. Das 1:0 der Nerazzurri nach 30 Sekunden markierte zudem den frühesten Treffer jemals in einem Halbfinale der Champions League oder des Landesmeisterpokals.
In der heimischen Liga rotierte Flick ordentlich durch und verhalf dabei auch Marc-André ter Stegen nach achtmonatiger Verletzungspause zu seinem Comeback beim 2:1 Sieg gegen Schusslicht Real Valladolid. Ob er auch Dienstag im Tor stehen wird, bleibt abzuwarten. Auch Simone Inzaghi schickte beim 1:0 gegen Hellas Verona eine B-Elf aufs Feld, in der lediglich Yann Aurel Bisseck schon in der Königsklasse gestartet ist. Beide Mannschaften gehen also ausgeruht ins Rückspiel, das vermutlich nicht ganz so spektakulär ausfallen wird wie die erste Begegnung, aber trotzdem zeigen wird, dass beide Teams zurecht im Halbfinale stehen.
Paris St. Germain – Arsenal London (Mi., 21 Uhr)
Mit 1:0 gewannen die Franzosen im Emirates. In dieser Saison scheint der ganz große Wurf möglich. Und das ohne den absoluten Superstar – Teamwork ist eben nicht zu unterschätzen. Ousmane Dembelé traf bereits früh zur Führung, die PSG auch eines stark aufgelegten Gigi Donnarummas im Tor über die Zeit brachte. Mikel Merino konnte den Italiener nur einmal aus Abseitsposition überwinden.
Luis Enrique verschaffte vielen Spielern in der Liga eine Pause. Die daraus resultierende 1:2 Niederlage in Straßburg dürfte die bereits als Meister feststehenden Pariser herzlich wenig interessieren. Das Ziel ist ganz klar, die Champions League zu gewinnen. Diesen Traum hat Arsenal London jedoch auch noch nicht aufgegeben. Spielerisch wussten die Gunners vor einer Woche durchaus zu überzeugen, nun muss aber noch der Ball ins Tor. Nicht dabei helfen können wird Kai Havertz, der nach wie vor verletzt zuschauen muss. Die Generalprobe ist beim 1:2 gegen Bournemouth zwar ordentlich missglückt, dennoch täte Paris gut daran, angeschlagene Londoner nicht zu unterschätzen.

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