Die 2. Bundesliga ist aus der Länderspielpause zurück – und hat gleich wieder einige Schmankerl im Gepäck. Anpfiff zum 9. Spieltag!
Hannover 96 – FC Schalke 04 (Fr., 18:30 Uhr)
Los geht’s am Freitagabend gleich mit dem Spitzenspiel: Hannover 96, derzeit Tabellenfünfter, empfängt den Tabellenzweiten, Schalke 04 vor heimischer Kulisse. Beide Mannschaften trennt derzeit nur ein einziger Punkt. Und: Beide Fanlager haben großen Gefallen an dem Gedanken gefunden, im Kampf um die Aufstiegsplätze endlich wieder(!) voll mit dabei zu sein. Während der Angriff auf die Spitze schon zu Saisonbeginn das klar ausgegebene Ziel der 96er war, kommt der Höhenflug der Knappen eher unvermutet – macht dafür aber umso mehr Laune! Nach dem starken Auftritt gegen Arminia Bielefeld vor der Länderpause soll nun der zweite Auswärtssieg infolge für die Mannschaft von Miron Musliç her. Hannover hingegen ist um Wiedergutmachung bemüht: In Fürth ließ man zuletzt zwei Punkte liegen. Zwei Punkte, die nun den einen Punkt Rückstand auf, statt einen Punkt Vorsprung vor Gegner Schalke ausmachen. Wer im Kräftemessen der Bundesliga-Aspiranten den kühleren Kopf bewahrt? Die Antwort gibt’s schon am Freitagabend. /
SC Paderborn 07 – Arminia Bielefeld (Sa., 13:00 Uhr)
Ostwestfalen macht sich bereit für die lang ersehnte Wiederauflage des Ostwestfalenderbys: Paderborn empfängt Bielefeld! Zuletzt standen sich die beiden Teams, deren Trainingsstätten gerade mal 50 Kilometer trennen, am 33. Spieltag der Zweitliga-Saison 2022/23 auf dem Spielfeld gegenüber. Damals hieß es am Ende 2:2. An diesem 9. Spieltag sehen die Buchmacher allerdings die Paderborner vorne, die das Momentum gerade auf ihrer Seite haben. Ein knapper Sieg gegen Braunschweig am vergangenen Spieltag reichte aus, um den Anschluss ans obere Drittel zu halten. Das Team von Mitch Kniat ist nach dem Höhenflug zu Saisonbeginn, als man u.a. Werder Bremen aus dem DFB-Pokal warf, derweil wieder in der Realität angekommen. Drei Niederlage infolge? Das gab es lange nicht. Umso wichtiger, beim emotional aufgeladenen Showdown am Samstagnachmittag voll da zu sein! /
VfL Bochum – Hertha BSC (Sa., 20:30 Uhr)
Pflichtspieldebüt bei Flutlicht: Samstagabend richten sich alle Augen auf Bochums neuen Chefcoach Uwe Rösler. Nachdem auch Interimslösung David Siebers die Rückkehr auf die Erfolgsspur versagt blieb, ruhen nun alle Hoffnungen auf dem neuen Mann an der Seitenlinie. Vorletzter, punktgleich mit dem Letzten – keineswegs zufriedenstellend für die Bochumer, die im Sommer erst aus dem Fußballoberhaus in die 2. Bundesliga abgestiegen sind und den direkten Wiederaufstieg als Ziel ausgegeben hatten. An diesem Samstagabend heißt der Gegner – ausgerechnet – Hertha BSC. Eine Mannschaft, die nach einem Stolperstart gerade erst ihre Form gefunden und die Fans wieder hinter sich vereint hat. Ob es Rösler gelingt, bereits im ersten Spiel im Ruhrstadion ein Zeichen zu setzen? /
SV Elversberg – SpVgg Greuther Fürth (So., 13:30 Uhr)
Und was macht eigentlich der Tabellenführer, der SV Elversberg? Der startet am Sonntag gegen eine Mannschaft, die es zuletzt reihenweise mit Aufstiegsaspiranten zu tun bekam: nämlich die SpVgg Greuther Fürth. Erst am vergangenen Spieltag gelang es der Mannschaft von Thomas Kleine den 96ern Punkte abzunehmen. Auch gegen Schalke machte die Mannschaft bei der 1:0-Niederlage eine ordentliche Figur. Gegen die Arminia aus Bielefeld fuhr man zuvor sogar drei Punkte ein. Trotzdem steht derzeit nur ein Platz im Mittelfeld zu Buche. Was dieses im unmittelbaren Aufeinandertreffen mit den zuletzt ungeschlagenen Elversbergern wert ist? Die Antwort gibt’s am Sonntagnachmittag! /
SV Darmstadt 98 – 1. FC Magdeburg (So., 13:30 Uhr)
Zuletzt noch ein Blick in den Tabellenkeller: Der SV Darmstadt 98, aktuell Tabellendritter, empfängt den Tabellenletzten, den 1. FC Magdeburg. Dürftige drei Punkte aus acht Spielen – das kostete Trainer Markus Fiedler in der Länderspielpause den Job. Womöglich nicht nur aufgrund der schwachen Leistung in der laufenden Saison, sondern auch nach abschließender Bewertung der niederschmetternden 0:6-Testspiel-Niederlage gegen Braunschweig. Für Fiedler wird zunächst Petrik Sander als Interimscoach übernehmen. Darmstadt schickt sich derweil an, die jüngst eingebüßte Tabellenführung vor heimischer Kulisse direkt gegen einen angeschlagenen Gegner zurückzuerobern. Fakt ist aber auch: Bei den letzten beiden Aufeinandertreffen der zwei Clubs ging jeweils Magdeburg als Sieger vom Platz. So auch am Sonntag? /
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