Ob Betzenberg-Kracher, Elb-Clásico oder Aufstiegsdramen – auch am zweiten Spieltag geht’s nicht nur um Punkte in der 2. Liga – es geht um mehr: um Statements, Wiedergutmachung und Rivalitäten und Freundschaften.
Dresden – Magdeburg (Sa., 13 Uhr)
Am Samstagmittag wird’s im Rudolf-Harbig-Stadion beim Elb-Clásico bereits richtig heiß. Die beiden traditionsreichen Clubs Dynamo Dresden und 1. FC Magdeburg stehen sich erstmals seit viereinhalb Jahren wieder in einem Pflichtspiel gegenüber, wollen beide etwas wiedergutmachen – der Start in der Vorwoche endete jeweils in einer Niederlage. /
Kaiserslautern – Schalke (Sa., 20.30 Uhr)
Große Namen, noch größere Erwartungen: FCK vs. Schalke ist das Spiel, für das Fußballfans die 2. Bundesliga lieben. Der FCK will vor heimischer Kulisse ein Statement setzen, doch die Schalker reisen mit breiter Brust an: Nach dem überzeugenden Auftaktsieg gegen Hertha BSC ist die Euphorie auf Schalke zurück. Coach Miron Muslic hat den Knappen offenbar neues Leben eingehaucht. Die Mission Wiederaufstieg hat Fahrt aufgenommen – aber auf dem Betze wartet ein echter Härtetest. /
Bochum – Elversberg (So., 13.30 Uhr)
Schlimm traf es Bundesliga-Absteiger VfL Bochum vergangene Woche. Die Elf musste am ersten Spieltag mit einem 1:4-Debakel in Paderborn nach Hause reisen. Im eigenen Stadion ist Wiedergutmachung gegen Elversberg daher Pflicht. / Doch die Saarländer wissen, wie der Ball in der 2. Liga läuft, verpassten den Aufstieg knapp in der Relegation und gehen‘s diese Saison nochmal an.
Kiel – Bielefeld (So., 13.30 Uhr)
Kiel gegen Bielefeld – ein Duell der Gegensätze: Der Bundesliga-Absteiger trifft auf einen Aufsteiger, der mit einem 5:1-Spektakel gegen Düsseldorf gleich mal die Liga wachgeballert hat. Mit diesem Ergebnis reist Arminia als Tabellenführer an. Können die Ostwestfalen auch im Norden punkten oder gibt’s den ersten Dämpfer gegen die Truppe von Marcel Rapp? /
Hertha – Karlsruhe (So., 13.30 Uhr)
Das 1:2 zum Auftakt auf Schalke war für Hertha BSC ein Rückschlag. Die Hauptstädter bekamen nicht nur sportlich, sondern vor allem kämpferisch ihre Grenzen aufgezeigt. Und nun kommt ausgerechnet der KSC mit Rückenwind aus seinem 3:2-Sieg gegen Münster. Besonders gefährlich: Taktgeber Marvin Wanitzek, der in der Vorwoche bei seinem 200. Zweitliga-Einsatz mit einer Vorlage und einem Treffer glänzte. Beide Vereine pflegen eine jahrzehntelange Freundschaft, die jedoch für mindestens 90 Minuten vor den Toren des Olympiastadions bleibt. Eine torreiche Partie scheint erneut möglich. /
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