Die Hinspiele der ersten Qualifikationsrunde der Königsklasse haben die Bühne bereitet, jetzt geht’s für die Mannschaften ans Eingemachte. Die Teams mit kleinem Namen, aber großen Ambitionen hoffen auf ihre Chance.
Die Hinspiele der Qualirunde 1 der Champions League sind gelaufen – jetzt geht es in die Rückspiele. Was auf dem Papier wie die Vorspeise zur Königsklasse anmutet, ist für die teilnehmenden Teams jedoch das ganz große Menü. Denn wer sich in den drei Qualirunden und den Play-offs durchbeißt, darf vom Duell mit den ganz Großen träumen.
Einige der (vermeintlich) kleinen Mannschaften stecken bereits mitten in der Saison, andere kommen gerade erst aus der Sommerpause zurück. Unterschiedliche Voraussetzungen, große Ambitionen und jede Menge Raum für Überraschungen. Welcher Underdog hat das Potenzial für mehr?
Milsami Orhei – Kuopion PS (Di., 19 Uhr)
Wenn diese beiden Vereine um den Einzug in die nächste Champions-League-Qualirunde kämpfen, schaut sicherlich nicht halb Europa hin – spannend könnte das Match indes trotzdem werden. Mit einem 1:0-Heimsieg aus dem Hinspiel befinden sich die Finnen in einer soliden Ausgangslage, schon ein Remis würde fürs Weiterkommen reichen / . In Runde 2 jedenfalls warten Olimpija Ljubljana oder Qairat Almaty auf die Mannschaft, die das Gesamtduell für sich entscheidet.
Malmö FF – FC Iberia 1999 (Di., 19 Uhr)
Nach dem 3:1-Sieg in Tiflis wollen die Schweden zu Hause endgültig den Deckel draufmachen. Daheim ist Malmö eine Festung – und haushoher Favorit der Partie / . Im Hinspiel machten Busanello, Bolin und Ali mit den Georgiern sozusagen kurzen Prozess, Iberia blieb nur noch eine Ergebniskosmetik. Iberia reist trotzdem mutig nach Skandinavien, doch alles andere als ein Weiterkommen Malmös wäre eine faustdicke Überraschung.
Inter Escaldes – FCSB Bukarest (Di., 20.30 Uhr)
Urlaubsfeeling im Nou Estadi Encamp? Alles andere als das! Die Gastgeber aus Andorra empfangen den Sieger aus dem Hinspiel – der als klarer Favorit anreist / . Bukarest hat internationale Erfahrung, ist millionenschwer. Und traf im ersten Duell auf einen Gegner, der sich ohne eine echte Vorbereitung recht passabel schlug – denn so eindeutig, wie das 3:1 vermuten lässt, war der Ausgang der Partie bei Weitem nicht. Trotzdem braucht Inter Escaldes ein kleines Wunder, um das Ruder noch rumzureißen.
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