Champions League
Quali-Fieber: Wer holt sich die verbliebenen Tickets?

08 Jul | news | BY Anja Landmann | MIN READ TIME |
Quali-Fieber: Wer holt sich die verbliebenen Tickets?

Die Jagd ist eröffnet! Während sich der aktuelle Champion Paris Saint-Germain in den USA den nächsten Titel bei der Klub-WM krallen will, fliegen in Europa schon wieder die Bälle der neuen Champions League. Zunächst in den Qualifikationsrunden.

In denen einstweilen die (eher) kleinen Klubs ran dürfen – wenngleich mit großen Ambitionen, Los geht’s mit Mannschaften wie Malmö FF, Vikingur Göta und Differdange 03. Ihr Ziel? Ein Platz unter den Top 36 Europas in der Ligaphase. Wer sich in den drei Qualirunden und den Play-offs durchbeißt, darf ab September gegen die großen Namen spielen und auf das Finale am 30. Mai 2026 in der Puskás Aréna in Budapest hoffen.

Kuopion PS – Milsami Orhei (Di., 17 Uhr)

Der finnische Meister 2024 empfängt den Titelträger aus Moldau – und doch dürften den wenigsten Fans in Mitteleuropa beide Namen geläufig sein. Die Gäste schafften es zuletzt in der Saison 2015/2016 in die Königsklasse, scheiterten damals in der dritten Qualifikationsrunde (unter damaligem Spielmodus). Kuopion PS schaffte es 2020/2021 wenigstens in die Quali. Union-Fans könnte der Verein noch ein Begriff sein – die Berliner kickten die Finnen in derselben Saison in den Play-offs aus der Conference League. Ob sie sich gegen die Moldauer durchsetzen können / ?

FC Iberia 1999 – Malmö FF (Di., 18 Uhr)

Malmö trifft im ersten Spiel auf Iberia 1999. Der Fußballverein ist in Schweden einer der erfolgreichsten – Rekordmeister und Rekordpokalsieger. Auch im Vorjahr konnten die Schweden die höchste Liga des Landes für sich entscheiden. Übrigens auch Iberia in Georgien. Trotzdem reist die Truppe von Henrik Rydström selbstbewusst und als klarer Favorit aus dem Norden nach Tiflis / . Kurios: Der mit dem Gründungsjahr 1999 ein vergleichsweise junge Verein Iberia hieß bis vor Kurzem noch FC Saburtalo Tiflis, erhielt erst 2024 seinen heutigen Namen.

FCSB Bukarest – Inter Escaldes (Mi., 19.30 Uhr)

Die „großen“ Jahre liegen hinter FCSB Bukarest, doch dieses eine Ziel ist gesetzt: die Ligaphase der Champions League erreichen. Dafür greift der in Rumänien umstrittene Eigentümer des Vereins, George Becali, tief in die Taschen. Angeblich zahlt er seinen Spielern horrende Gagen, die noch über denen der Profis der deutschen Bundesliga liegen. 2025 holte die Mannschaft mit einem Marktwert von geschätzten 51,38 Mio. Euro den rumänischen Supercup und schaffte es bis ins Achtelfinale der Europa League. Inter Club d’Escaldes ist mit 3,9 Mio. Euro Marktwert vergleichsweise ein Leichtgewicht, geht daher auch mit deutlich schlechteren Karten ins Spiel / .

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Anja Landmann

Anja Landmann

Sportjournalistin, die seit jeher in Fußballstadien zu Hause ist und den Fußball – von heimischen Spielen bis hin zu internationalen Großereignissen – lebt und atmet.

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